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Humus aufbauen bedeutet Kohlendioxid zu speichern. Ein Hochbeet mit 3m Länge speichert ca 1to Kohlendioxid. Jeder Einzelne kann also einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Das Nichtstun-Gärtnern Konzept. So wird Gärtnern kinderleicht.

Was vordergründig widersprüchlich klingen mag, hat einen tieferen Hintergrund.

Um ertragreiche Obst und Gemüse im Garten zu erwirtschaften, ist heute viel mehr Zeit und Arbeit nötig als früher. Das hat Gründe: Viele Gärten leiden unter einem Zuviel an Nährstoffen, daraus resultieren Nährstoffblockaden im Boden und die Pflanzen werden nicht mehr optimal versorgt, geraten unter Stress und sind daher anfälliger für Schädlinge oder Pilze. Der Klimawandel sorgt mit mehr Trockenheit und mehr Regen für zusätzliche Belastungen an Pflanze und Boden.

Es ist also Zeit für einen Wandel. Ein guter Boden ist die Kraftquelle für alle Pflanzen. Es gilt also darum, die Böden heute zu regenieren.

Böden zu regenerieren bedeutet vor allem Humus aufzubauen. 

Nichtstun-Gärtnern ist der Weg zu einem bewußt gestalteten Naturgarten 

Die Böden und die Pflanzen existieren seit Jahrmillionen und haben sich perfekt abgestimmt. Unser menschliches Gestalten bringt diese Ordnung der Natur durcheinander.

Mit Nichtstun-Gärtnern entsteht wieder eine natürliche Balance. Der Weg des Nichtstun-Gärtnern liegt vor allem darin, eben keinen Kunstdünger und auch kein Pflanzenschutzmittel auszubringen, denn diese Mittel schwächen Pflanzen und Boden und sorgen zuverlässig dafür, dass der Boden nur wenig Mikroorganismen enthält. Für die vermeintlich notwendige Düngung bietet die Natur wundervolle und viel bessere Lösungen – wie z.B. die Gründüngung.

Solange Sie Kunstdünger oder Pflanzenschutzmittel einsetzen, entfalten eingesetzte effektive Mikroorganismen nur einen Bruchteil ihrer Wirkung.

Ein guter Boden braucht Zeit für seine Regeneration. Sie können aber ab sofort das Wohl Ihrer Pflanzen verbessern, z.B. durch Blattdüngung. Das schützt vor Schädlingen und reduziert bestehenden Befall auf ein erträgliches Maß. 

Wie funktioniert Nichtstun-Gärtnern?
Nichtstun-Gärtnern nutzt die Selbstheilungskräfte der Natur. Wir haben die Natur beobachtet, halbvergessenes Wissen der Altvorderen ausgegraben, neue Erkenntnisse in der Wissenschaft gefunden und dabei vor allem eines erkannt: Wenn wir die Natur frei agieren lassen und in diesem Spiel der Natur nur ein paar Spielregeln beherzigen, dann kann sich unser Boden wieder regenerieren, die Pflanzen bekommen eine ungeahnte und subjektiv sichtbare Stärke und die Widerstandskraft dieses natürlichen Systems gegenüber Schädlingen und Pilzen ist enorm groß. Zum reinen Nichtstun reicht es zwar noch nicht, es ist aber viel weniger Aufwand erforderlich und Sie bekommen einen gesunden Boden mit gesunden Pflanzen für gesunde Nahrung.  Mehr Informationen über den Weg zum Nichtstun-Gärtnern vermitteln wir in unseren Workshops.