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Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel schwächen ihre Pflanzen und verscheuchen Mikroorganismen und Regenwürmer.

In diesem Video sehen Sie wie das Einsäen einer Gründüngung in den Boden  über die Herbst- und Wintermonate als natürlicher Dünger wirkt: Gründüngung ist Düngen ohne Dünger.

Gründüngung ist Düngen ohne Dünger

Was bringt Gründüngung? Die Gründüngung ist eine giftfreie, zeitgemäße und vollwertige Alternative zu mineralischem Dünger („Kunstdünger“) im Gemüsegarten. Phacelia, Ringelblumen und Tagetes zählen zu den bekannteren Arten, mit denen Gründüngung gelingt. Die Einsaat erfolgt im Herbst und die gewachsenen Pflanzen bleiben dort einfach über Winter stehen und dürfen auf der Fläche abmelken. Ein tiefes Umgraben ist nicht mehr erforderlich.

Gartenneuanlage und Bodenverdichtung beim Neubau:

Die Böden bei Neubauten sind durch die Baumaschinen stark verdichtet. Gezielt eingesetzte Gründüngung lässt ihre Wunschpflanzen von Anfang an besser gedeihen. Wir empfehlen einen Mix aus einjährigen und mehrjährigen Blühmischungen. Sie verschönern Ihr Anwesen, lockern den Boden tiefgründig und sind gut für Insekten und Bienen.

Fragen Sie uns nach einer geeigneter Gründüngung für Ihr Anwesen.
Jeder Boden hat andere Ansprüche, daher geben wir hier an dieser Stelle keine konkreten Pflanztipps.

Jede Pflanze, die für die Gründüngung geeignet ist, hat spezielle Eigenschaften, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

  • Eine guten Überblick über Pflanzen zur Gründüngung erhalten Sie hier beim Biogärtner. Konkrete Beratung für Ihr Objekt erhalten Sie bei uns. Schildern Sie uns Ihre Situation und wir finden für Sie die optimale Mischung.

Warum lohnt sich der Kontakt zu BodenFit wegen Gründüngung im Garten oder im Neubau?

Wir sind Spezialisten für Gründüngung im Garten und für den Neubau. Bei uns erhalten Sie  ausschließlich hervorragendes Saatmaterial als Blühmischung und Gründüngung. Was nicht hervorragend ist, führen wir nicht.
Unsere bunten Mischungen bestehen meist aus mehr als 40 Sorten, die genau aufeinander abgestimmt sind. Ebenso liefern wir die wichtigsten Einzelsaaten für den Garten und den Neubau (z.B. Phacelia Bienenfreund, Ringelblume, Tagetes)

Viele unserer Mischungen benötigen nur 100gr Saatgut für 100 Quadratmeter Fläche.

Ausgewählte Beispiele von Gründüngungspflanzen

Name Details Eignung für winterhart Aussaat
Ackerbohne Leguminose, sehr gute Bodengare Vor Starkzehrern;Nachsaat nein Feb. – Okt.
Buchweizen Bienenweide, keine Verwandtschaft mit Gemüse, bodengesundend Nachsaat, vor allem im Sommer nein bis Ende Aug.
Gelbsenf verwandt mit Kohl (Fruchtfolge!), schnelle Durchwurzelung des Oberbodens Vorsaat; vor allem Nachsaat nein Mrz. – Sept.
Inkarnatklee Leguminose, gut vor spät gepflanzten Starkzehrern wie Tomaten Vor-, Nach- und Untersaat ja (Saat im Sept.) Mrz. – Sept.
Luzerne Leguminose, gute Unkrautunterdrückung, sehr tiefe Wurzeln mehrjährig ja Apr. – Sept.
Ölrettich Verwandt mit Radieschen, tiefe Lockerung für schwere Böden Nachsaat ja Aug. – Sept.
Phacelia Bienenweide, keine Verwandtschaft mit Gemüse, bodengesundend Vor- und Nachsaat nein Mrz. – Aug.
Spinat Essbar, gegen Erdflöhe, für eine gute Bodenstruktur Vor-, Nach-, Untersaat ja Feb. – Mrz.; Jul. – Sept.
Tagetes Gegen Nematoden, Bienenweide Vor- und Untersaat nein Apr. – Mai
Winterroggen Unterdrückt Unkraut wie Quecke, gut vor Wurzelgemüsen Vor-und Nachsaat ja Mrz. – Okt.
Winterwicke Leguminose, gut vor spät gepflanzten Starkzehrer wie Tomate Nachsaat Ja Jun. – Sept.
INFOBOX Gründüngung

Was ist Gründüngung? Gründüngung nutzt die Nährstoffe, die natürlicherweise in Pflanzen enthalten sind und setzt sie gezielt für die Düngung ein. Dabei bauen Sie gezielt im Herbst Pflanzen an, Spinat oder Feldsalat sind recht beliebt. Diese Pflanzen bleiben über Winter auf dem Beet ohne weitere Bearbeitung. Diese Methode stammt aus der Landwirtschaft. Gründüngung verbessert die Durchwurzelung des Bodens, liefert den Bodenlebewesen ausreichend Nahrung und zugleich erhält die Pflanze im Folgejahr viele wichtige Nährstoffe. Dabei wirken die verwelkten Pflanzenreste (Blätter, Stengel) im Herbst und Winter wie Mulch und verbessern zusätzlich das Bodenklima, sorgen für eine bessere Belüftung des Bodens und auch der Humusgehalt steigt.